FÜR ELTERN
Alles Wichtige rund um Training, Spieltage und das Vereinsleben – und Antworten auf die häufigsten Fragen. Unsere Trainer arbeiten ehrenamtlich und investieren viel Freizeit für die Kinder.
DIE WICHTIGSTEN REGELN
- - Pünktlichkeit zu Training und Spielen
- - Rechtzeitige Zu- oder Absagen
- - Respektvoller Umgang mit Trainern, Spielern und Gegnern
- - Unterstützung der Trainerentscheidungen
- - Motivation und positive Unterstützung der Kinder
ABLAUF RUND UM DAS SPIEL
TRAINING
Im Mittelpunkt stehen Spaß am Fußball, technische Verbesserung, Bewegung, Teamgeist und altersgerechte Entwicklung.
Wir bitten Eltern, die Kinder pünktlich zu bringen und abzuholen, während des Trainings möglichst Abstand zu halten und die Trainer ihre Arbeit machen zu lassen.
SPIELTAGE
Bitte rechtzeitig am Treffpunkt sein, bei Bedarf Fahrgemeinschaften unterstützen und die Kinder positiv motivieren.
Während des Spiels gilt: Trainer coachen die Mannschaft, Eltern feuern an, Schiedsrichterentscheidungen werden akzeptiert.
SO BEGLEITET IHR EUER KIND OPTIMAL
- - Interesse am Fußball des Kindes zeigen
- - Kinder unabhängig vom Ergebnis loben
- - Spaß und Entwicklung wichtiger nehmen als Siege
- - Kinder selbstständig werden lassen
- - Dem Trainer vertrauen
Der wichtigste Satz nach dem Spiel ist oft einfach: „Hat es dir Spaß gemacht?”
DIE 7 GRÖßTEN FEHLER VON FUßBALL-ELTERN
Kinder spielen Fußball, weil es Spaß macht. Liegt der Fokus zu stark auf Gewinnen, Leistung oder Kritik, geht die Freude schnell verloren. Besser: Freude zeigen, Entwicklung loben, Fehler als Teil des Lernens akzeptieren.
Bekommt ein Kind gleichzeitig Anweisungen von Trainer und Eltern, verunsichert das. Trainer coachen – Eltern unterstützen. Die beste Unterstützung ist anfeuern, motivieren, applaudieren.
Jugendfußball ist Teamsport. Wer nur das eigene Kind sieht, erzeugt Druck und Unzufriedenheit. Besser: alle Kinder unterstützen, Mannschaftserfolge feiern, Teamgeist fördern.
Kinder lernen durch Vorbilder. Wer am Rand meckert, Schiedsrichter kritisiert oder Gegner beschimpft, dem schauen die Kinder es ab. Beim ASV gilt: Respekt gegenüber allen Beteiligten.
Unsere Trainer engagieren sich ehrenamtlich und mit Herzblut. Kritik darf es geben – aber immer persönlich und respektvoll im Gespräch. Nicht während des Spiels, am Spielfeldrand, in WhatsApp-Gruppen oder in sozialen Medien.
Nicht jedes Kind wird Profi – und das ist auch nicht das Ziel. Es geht um Bewegung, Spaß, Freundschaften und Persönlichkeitsentwicklung. Das Wichtigste: dass Kinder gerne zum Training kommen.
Die wichtigste Frage nach dem Spiel ist nicht „Habt ihr gewonnen?“, sondern „Hat es dir Spaß gemacht?“. Wenn Kinder Freude am Fußball haben, kommt die Entwicklung meist von allein.
FAQ FÜR ELTERN
Ja, jederzeit und sehr gerne. So läuft’s: 1) Kontakt zum Trainer oder zur Jugendleitung aufnehmen, 2) Termin fürs Schnuppertraining vereinbaren, 3) Trainingskleidung und Turn- bzw. besser Fußballschuhe mitbringen, 4) Spaß haben. Nach einigen Einheiten entscheiden Kind und Eltern gemeinsam über eine Anmeldung.
Über eine Beitrittserklärung – erhältlich über die Vereinswebseite, beim Trainer oder über die Jugendleitung. Nach der Anmeldung ist das Kind offizielles Vereinsmitglied, über den Verein versichert und im Verband spielberechtigt.
In der Regel Vereinsbeitrag plus ggf. eigene Ausrüstung (Schuhe, Schienbeinschoner). Vieles stellt der Verein: Trainingsmaterial, Bälle, Tore sowie Trikots, Hosen und Stutzen. Der Jugendfußball soll für möglichst viele Kinder zugänglich sein – bei Fragen zu Beiträgen hilft die Jugendleitung.
Für Training und Spiel: Fußballschuhe, Schienbeinschoner, Sportkleidung und eine Trinkflasche. Bei Spielen stellt der Verein je nach Mannschaft Trikots, Hosen und Stutzen.
Je nach Alter: G-/F-Jugend 1–2 Einheiten pro Woche, E-/D-Jugend 2 Einheiten, C–A-Jugend 2–3 Einheiten. Dazu kommen Spiele oder Turniere am Wochenende.
Erst einmal motivieren und zum Bleiben ermutigen. Manchmal möchten Kinder etwas anderes ausprobieren – das ist schade, aber kein Problem. Wichtig: 1) Trainer informieren, 2) ggf. Mitgliedschaft fristgerecht kündigen. Wir freuen uns natürlich, wenn Kinder lange Teil der Fußballfamilie bleiben.
Weil sie Spaß am Fußball haben, Kinder fördern und ihre Erfahrung weitergeben möchten. Viele sind selbst ehemalige Spieler, Eltern oder engagierte Mitglieder. Ohne dieses Engagement wäre Jugendfußball nicht möglich.
Nein. Schule hat Vorrang, Familien müssen planen, Kinder haben andere Termine. Trotzdem gilt: je mehr man übt, desto besser wird man. Training und Spiel ergänzen sich – im Training lernt man Neues, am Spieltag wendet man es an. Nur Training oder nur Spiele sind daher nicht ideal.
Jein 🙂 Niemand ist verpflichtet, aber ein Verein lebt von vielen kleinen Beiträgen. Hilfreich sind z. B. Trikots waschen, Fahrdienste zu Auswärtsspielen und Unterstützung bei Training oder Spielen. Für besondere Erlebnisse: Anfeuern am Spielfeldrand, Interesse zeigen, an Mannschaftsaktionen teilnehmen. Viele Teams führen zudem eine Mannschaftskasse (z. B. für Feiern und Ausflüge), gefüllt über Bewirtung bei Heimspielen, freiwillige Beiträge oder Spenden. Je mehr sich Eltern einbringen, desto mehr schöne Erinnerungen entstehen.
Ja – Fußball ist ein Outdoor-Sport. Wir trainieren und spielen bei Sonne, Regen und kühleren Temperaturen. Ausfall gibt es nur bei Gewitter, extremem Wetter oder unbespielbaren Plätzen; in solchen Fällen informieren die Trainer rechtzeitig.
Im Gegenteil: Sport an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und ist ein wichtiger Ausgleich zur Schule. Wichtig ist die richtige Kleidung – Funktionskleidung nach dem Zwiebelprinzip, keine dicken Winterjacken beim Training. Danach: duschen, aufwärmen und stolz aufs Training sein.
Nein. In der Regel im Sommerhalbjahr draußen auf dem Sportplatz, im Winterhalbjahr Training und Turniere in der Halle. So bleiben die Kinder auch in der kalten Jahreszeit aktiv.
DAS WÜNSCHEN SICH KINDER VON IHREN ELTERN
Kinder möchten vor allem, dass ihre Eltern zuschauen, dass sie ermutigt werden, dass sie Spaß haben dürfen – und dass sie auch einmal verlieren dürfen. Zeigt Begeisterung, akzeptiert Fehler und begleitet den sportlichen Weg eures Kindes.